Spendenaufruf Nepal

28. April 2015

Liebe Freunde,

nach dem tragischen Erdbeben in Nepal erreichen uns viele Zuschriften. DANKE für Eure Anteilnahme und Hilfsbereitschaft.

Für Spenden für die vom Erdbeben so schwer getroffenen Menschen in Nepal möchte ich Euch an die Nepalhilfe Beilngries und die Nepalhilfe Beilngries Sektion Lichtenegg verweisen.

Vielen Dank für Eure Unterstützung im Namen der Nepalhilfe und der Menschen in Nepal.

Ganz herzliche Grüße

Gerlinde

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Spendenkonten Nepalhilfe Beilngries 

Volksbank Bayern Mitte eG    |    BIC:   GENODEF1INP

IBAN:  DE05 7216 0818 0004 6227 07

Kennwort   „Erdbeben“

Spendenkonten Nepalhilfe Beilngries  Sektion Lichtenegg (Österreich)

Raika Hollenthon   |    BIC:  RLNWATW1647

IBAN:     AT64 3264 7025 0700 8808

Kennwort       „Erdbeben”

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Die Nepalhilfe Beingries hat sich spontan entschlossen, eingehende Geldspenden zunächst gezielt an das Siddhi Memorial Hospital in Bhaktapur zu leiten. Diese Einrichtung unterstützt die Nepalhilfe umfassend seit vielen Jahren. Dort muss derzeit, wie in den anderen noch funktionierenden Einrichtungen dieser Art, die gewaltige Zahl an Verletzten behandelt werden.  Eingehende Spendengelder werden vordringlich zum Kauf von Medikamenten und Hilfsgütern zur Erstversorgung verwendet werden.

Wenn Klarheit  über die Situation bei den weiteren Projekten und deren unmittelbares Umfeld herrscht, im Wesentlichen sind dies schulische Einrichtungen, wird man sich erneut Gedanken über die Zielrichtung der Hilfsmaßnahmen und weiterer Unterstützungsarbeit machen.

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Weitere Infos aus der Pressemitteilung vom 27.04.2015

Erdbeben in Nepal

Situation bei den Projekten der Nepalhilfe Beilngries

Waren die Meldungen aus Nepal am Samstag noch beruhigend, was den Mitarbeiterstab, die Kinder des Kinderhauses oder die relevanten Gebäude in Kathmandu und Lubhu oder auch das Siddhi-Memorial Hospital in Bhaktapur betraf,  so hat sich dies am Sonntag schlagartig geändert.

Wie Sunil Shrestha, Koordinator vor Ort in einem Telefonat,  in den gestrigen Abendstunden mitteilte, seien viele der Schulen im Sindhupalchok-Distrikt (80 km nordöstlich von Kathmandu) „kaputt“, wie er sich ausdrückte. Eine Dimensionierung der Gebäudeschäden oder Zahlen zu Personenschäden konnte Shrestha auf Grund der chaotischen Bedingungen nicht benennen. Was genau  hinter diesem „kaputt“ steht, ist also bis dato nicht bekannt. Hier muss auf Rückmeldungen aus der betroffenen Region, in der 15 Schulen und eine Krankenstation stehen, gewartet werden. Es ist zu hoffen, dass sich die Schäden im erträglichen Maße halten. Shrestha nannte dabei explizit die Schulen in Irkhu, Chautara und Kadambas.

Nepalhilfe Beilngries e.V.

Postfach 1211

92336 Beilngries

Germany

info@nepalhilfe-beilngries.de

www.nepalhilfe-beilngries.de


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Taschenbuch „Ganz bei mir“ in Neuauflage

Liebe Freunde,
heute freue ich mich Euch mitteilen zu dürfen, dass das Taschenbuch „Ganz bei mir“ in einer Neuauflage, nun endlich mit einem Zusatzkapitel zur K2 Expedition 2011, erschienen ist.

Viel Spaß beim Lesen!
& Herzliche Grüße
GerlindeTitel_Ganzbeimir_600


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Dankeschön Iran

by Billi Bierling, 20. Januar 2015

Unsere Zeit im Iran geht nun leider dem Ende zu, und die Gastfreundschaft und Großzügigkeit der Menschen dort reflektiert sich definitiv im Gewicht unserer Taschen. „Ich glaube, wir haben mehr als 35 kg Geschenke in unserem Gepäck verstaut,“ sagte Gerlinde und hievte ihre riesige Tasche von der Waage. „Jedoch möchte ich nichts hier lassen, denn all die Geschenke sind wunderschön und kommen wirklich von Herzen.“ Wir befinden uns gerade auf dem Weg zum Flughafen und wir möchten hier nur eine kurze Zusammenfassung der letzten 10 Tage im Iran publizieren.

Nachdem wir drei Tage in Teheran mit Meetings, Interviews, erquickenden Morgenläufen in einem Park mit einer wunderschönen Bergkulisse verbracht hatten, fuhren wir mit Pary, ihrem Mann Arman und drei netten Freunden – Kian, sein Vater Qu und Sahan – Richtung Süden, um die Städte Kashan und Isfahan sowie die Maranjab Wüste zu besuchen. „Ihr seid unsere Gäste und wir sind so stolz euch unser wunderschönes Land zeigen zu dürfen,“ sagte Kian, der witzige Wüstenexperte, der uns beiden gezeigt hat, dass die Natur neben den Bergen noch andere eindrucksvolle Kulissen zu bieten hat.

Die Wüste erleben mit großartigen Freunden

Kashan und Isfahan sind beides sehr eindrückliche Städte und obwohl weder Gerlinde noch ich Stadtmenschen sind, genossen wir die Besichtigungen der Paläste, altertümlichen Moscheen und Landhäuser sehr. Der Wüstentrip war jedoch etwas ganz besonderes und wir waren beide von Kians Fähigkeiten beeindruckt, wie er den Jeep durch den tiefen Sand und hohe Dünen lenkte. Nach kurzer Zeit, hielten wir an und konnten uns ein wenig im Sand austoben. „Das wäre auch gut zum Skifahren,“ meinte Gerlinde und rannte einen „Sandgrat“ hinunter während Pary und Arman ein wenig weiter gingen und sich wie zwei bayerische Würste den Hang hinunterrollten. Nachdem unsere Wüstenführer ein leckeres Mahl mit frischem Obst und Gemüse zubereitet hatten, durften wir noch einen einzigartig schönen Sonnenuntergang genießen bevor wir wieder nach Kashan zurückkehrten. Es war ein ganz besonderer Tag in der Wüste und wir möchten uns bei dieser Gelegenheit ganz herzlich bei Pary, Arman, Kian, Qu und Sahan für ihre Großzügigkeit bedanken, da sie uns eindrucksvolle drei Tage im Süden Teherans ermöglicht haben.

Eines der Manor-Häuser in Karshan

 

Fast wie im Himalaya

Zurück in Teheran war unser Terminkalender wieder voll und wir hatten das Vergnügen noch mehr Leute kennenzulernen – eine davon war die professionelle Eiskletterin Zoreh Abdollahkhani, die 2014 bei den Olympischen Spielen in Sochi Iran beim Eiskletterwettbewerb vertrat. „Ich fühle mich so geehrt, euch kennenzulernen,“ wiederholte sie sich ständig. Allerdings waren wir nun an der Reihe, uns geehrt zu fühlen – besonders als wir Zoreh und ihre zwei Eiskletterkolleginnen beim Dry Tooling in einem kleinen versteckten Hinterhof, der sich ganz unscheinbar neben dem Gebäude des Teheran Kletterclubs befand, zusahen. „Es ist so interessant und gut zu sehen, welche Kraft die Frauen hinter diesen Wänden entwickeln,“ waren wir uns einig und spürten regelrecht unsere Arme brennen als wir Zoreh beobachteten, wie sie sich die ca. 15 m hohe, zum Teil überhängende Wand mit ihren Eisgeräten hocharbeitete.

Zoreh, Gerlinde und Billi bei der Bilder Ausstellung

Das nächste Highlight unserer Reise war die Besteigung des 3.964m-hohen Tochals, der sich gleich außerhalb von Teheran befindet. „Es ist mein Trainingsberg und ich freue mich so, dass ich euch meine Tour zeigen darf,“ meinte Pary, die sich wie wir trotz der schlechten Wettervorhersage auf unsere Tour freute. „Zieht euch bitte ganz warm an, denn Tochal ist ein sehr kalter Berg,“ fuhr sie fort und zeigte auf ihre kleine Erfrierung auf ihrer Wange, die sie sich in der vorigen Woche zugezogen hatte. Für Pary bedeutet dieser Berg ein tolles Höhentraining für ihre zukünftigen Himalaya Besteigungen, und wir ‚beneiden‘ sie um die Trainingsmöglichkeit vor ihrer Haustür.

Nach nur einer halben Stunde Autofahrt begannen wir unsere Tour auf 1.800m. Der Weg führte zuerst durch kleine traditionelle Dörfer bevor er steil Richtung Shipala Hütte führte, wo uns ein freundlicher Hüttenwirt willkommen hieß und uns ein Frühstück zubereitete. „Er freut sich sehr, dass wir kommen, denn hier oben kann es ganz schön einsam werden,“ meinte Pary und erklärte, dass die meisten Tochal Besteigungen am Wochenende, was in Iran am Donnerstag und Freitag ist, stattfinden.

Als wir uns nach dem Frühstück wieder aus der Hütte wagten, begann es leicht zu schneien und als wir drei Stunden später auf dem Gipfel standen, waren wir sehr über die Biwakschachtel dankbar – ohne diese schützende Unterkunft hätten wir unsere kalten Finger und Gesichter gewiss nicht aufwärmen können. Es war wohl so um die -25C und wir hatten Glück, dass mit uns noch drei junge Iraner den Gipfel erreichten, denn wir durften unsere Hände an ihrem Kocher wärmen. Als wir uns auf den Abstieg begaben, meinten die Wettergötter es gut mit uns. Der Himmel klarte auf, die Sonne schien und wir hatten einen unglaublichen Blick auf die iranische Hauptstadt, die ein wenig im Smog versank. „Es ist schon unglaublich, dass wir gerade noch den Elementen so ausgesetzt waren und Teheran ist nur eine Armlänge entfernt,“ sagte Gerlinde.

Nachdem wir den ganzen Tag im Freien verbracht hatten, hatten wir natürlich einen Riesenhunger, was hervorragend passte, da wir ein Abendessen im „kleinen Kreis“ geplant hatten. „Es sind nicht so viele Leute,“ meinte Maryam, eine der Organisatorinnen der Fotoausstellung. „Nur so um die 50 Leute!“ Wir hatten allerdings große Freude, alle Mitwirkenden dieser Fotoausstellung und vom Vortragsabend wieder zu sehen und uns von ihnen verabschieden zu können.

Verhältnisse wie im Himalaya am Tochal (3.964 m)

 

Ein großes Dankeschön

Eigentlich hätte das ja nur eine kurze Zusammenfassung werden sollen, jedoch ist es schwierig unsere Eindrücke in ein paar wenigen Sätzen zu erklären. Bevor wir hier jedoch zum Ende kommen, möchten wir uns bei den wunderbaren und freundlichen Menschen Irans dafür bedanken, dass sie unseren Aufenthalt so besonders gemacht haben. Auch möchten wir uns ganz herzlich bei unserer Freundin Pary und ihrem Mann Arman für ihre Gastfreundschaft, das gute und gesunde Essen, die unterhaltsamen Abende, die geborgten Kleider und Kopftücher und die Gelegenheit so tolle Menschen zu treffen, bedanken.

Ein großes DANKE an alle Menschen, die uns mit offenen Armen empfangen und uns mit ihrer Freundlichkeit, Großzügigkeit und natürlich unseren 35kg Geschenken überschüttet haben. Es war eine ganz besondere Erfahrung und wir hoffen, dass wir mit unserem Besuch einige Menschen inspirieren konnten, und dass die Frauen Irans ihren wundervollen Geist behalten und weiterhin ihre Träume verfolgen werden.

by Billi Bierling, 20, January 2015


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Incredible Iran

by Billi Bierling, 11. Januar 2015

“Your presentations have changed our lives,” Ms Laleh told Gerlinde and me after having done our slide shows at the Koohbanoo exhibition in Iran. “It has been such a pleasure to have you here and we are all very happy,” she continued. But the pleasure is ours and both Gerlinde and I are very honoured to have got the chance to motivate and inspire Iranian female climbers during this event.

About a year ago, the Iranian high altitude climber Parvaneh Kazami asked us whether we would be interested and willing to participate in a photo exhibition in January 2015. The exhibition dubbed ‘Mountain Lady’ was in honour of Iranian female climbers and would take place in Tehran. Both Gerlinde and I were fascinated by the thought of visiting Iran and getting the chance to find out more about the life and the mountaineering scene there as well as meeting very skilled and motivated Iranian female climbers. And even though we have only been here for less than 48 hours, it has already been well worth it. “I can’t believe how much we have seen and experienced in such a short time,” said Gerlinde looking puzzled about the fact that we only left Germany two days ago.

Welcome delegation at the airport after a long flight

Welcome delegation at the airport after a long flight

Arriving at Imam Kohmeini Airport at 5am was already the best indication of the welcoming and hospitable Iranian people. “Khosh Amadid,” said the friendly official at the immigration desk with a big smile and his words meaning ‘Welcome’ almost surprised us as we seem to remember immigration officers to be rather grumpy.

The next amazing encounter was the welcome delegation of nine climbers, who did not shy back from getting up at the crack of dawn to receive us to the Iranian capital with open arms and two gorgeous bouquets of flowers. “I cannot believe you are finally here,” said Pary telling us that the Iranian climbing community had been waiting for our visit and counting the days. We were already overwhelmed!

Opening ceremony

After having rested for a few hours in Pary’s home and tried hard to get our head scarves right, Pary and her husband Arman took us to the Shahid Ghandi Hall, where the Tehran climbing community and other interested people had gathered to listen to speeches, marvel at mountaineering pictures and exchange stories and experiences. The exhibition was in memory of Mehri Zarafshan – an impressive Iranian climber, who opened a few new routes in the 50ies and 60ies and went down in history as one of the greatest female climbers of Iran.

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Gerlinde feeling the emotional atmosphere during her presentation

The atmosphere in the hall was amazing and the air was buzzing with enthusiasm and awe, and we both felt the vibe very strongly. When Gerlinde literally reached the summit of K2 during her presentation, she had tears in her eyes and her voice almost failed her. “I honestly cannot remember the last time I cried during this presentation but the energy is incredibly special and the closeness of the people has touched me so much that I was overcome by my own emotions,” said Gerlinde thanking the organisers once again for having got the chance to take part in this event.

After a short break I did a brief introduction to Miss Hawley, her passion for mountaineering as well as our work for the Himalayan Database  before we showed Allison Otto’s documentary “The Keeper of the Mountain” – a great film talking about the life and work of Miss Elizabeth Hawley, the great Himalayan chronicler. “Even though she is not a climber, nobody would have reached the top without her,” read one of the Facebook entries about the exhibition. “She is a summit herself!” it continued.

Great atmosphere during an amazing event

Great atmosphere during an amazing event

When the ceremony came to an end after about five hours, which did not seem long at all, both Gerlinde and I were once again touched by the enthusiasm and genuine kindness of the people, who were incredibly keen to talk to us or just have their picture taken with us. “I have a very strong feeling that we really moved the people and achieved what we came here to do, which is inspire these women,” said Gerlinde signing yet another postcard while receiving one of the many presents the people had prepared for us. However, it’s not the presents that made this event so special – it’s the kind words and emotions we encountered over the past 36 hours –  they are almost too overpowering for words!

Billi, Gerlinde and Pary during the photo exhibition

Billi, Gerlinde and Pary during the photo exhibition

And this is just the beginning of a 10-day-trip to Iran. On Monday, we have organised to teach a CORE class to about 50 women and we are very much looking forward to it. After that, we will be in the hands of our wonderful friend Pary and we are sure that she has more exciting things in store for us – so watch the space.

by Billi Bierling, 11, January 2015


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