Das Team

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Gerlinde Kaltenbrunner

Das Interesse von Gerlinde Kaltenbrunner für das Bergsteigen wurde schon in jungen Jahren geboren und gepflegt. Den markanten Einstieg in die Welt der Berge bewirkte der Gemeindepfarrer Dr. Erich Tischler. Er nahm Gerlinde nach der sonntäglichen Messe auf zahlreiche Bergtouren mit. Ihr größter Traum – einen Achttausender zu besteigen – ging im Alter von 23 Jahren mit der Besteigung des Broad Peak Vorgipfels in Pakistan in Erfüllung. Seither ließ sie der Gedanke an die hohen und höchsten der Berge nicht mehr los. In den folgenden Jahren steckte sie das Gehalt, das sie als Krankenschwester verdiente, in Expeditionsreisen. Nach der Besteigung des Nanga Parbat 2003 verschrieb sie sich voll und ganz dem Profibergsteigen. Heute vermerkt Gerlinde alle vierzehn bestiegene Achttausender Hauptgipfel. Mit der Besteigung des K2 ist sie die erste Frau, die sämtliche Achttausendergipfel ohne Zuhilfenahme von künstlichem Sauerstoff erreicht hat. Ihre Leidenschaft gilt jedoch nicht allein den hohen Bergen des Himalajamassivs, auch von den Menschen und deren fremder Religion und Kultur lässt sie sich bewegen und verzaubern.

Ralf Dujmovits

Ralf Dujmovits lebt mit seiner Frau Gerlinde Kaltenbrunner im Schwarzwald und ist mit ihr wann immer es die Zeit zulässt beim Sportklettern, unterwegs in den Alpen oder beim Expeditionsbergsteigen. Er war zwischen Schule und Medizin-Studium ein Jahr auf Weltreise, bestieg später mit Kunden die höchsten Berge auf allen sieben Kontinenten und stand als erster Deutscher auf den Gipfeln aller 14 8000er. Der Öffentlichkeit wurde er durch die 33-stündige Live-Übertragung einer Durchsteigung der Eiger-Nordwand bekannt. Er zählt mit über 40 Expeditionen zu den erfahrensten Höhenbergsteigern und Bergführern weltweit. 20 Jahre leitete er das Unternehmen AMICAL alpin, europäischer Marktführer im Bereich professionell geführter Expeditionen. www.ralf-dujmovits.de 

 

David Göttler

Die Berge bestimmen sein Leben. Schon frühzeitig ging David mit seinem Vater zum Bergsteigen und bekam die Lust am Reisen mit in die Wiege gelegt. Die Passion Bergsteigen bringt ihn beruflich und privat immer von neuem in ferne Gegenden, interessante Landschaften, an Grenzen und bereichert ihn laufend mit neuen Bekanntschaften. Seit 2003 arbeitet David Vollzeit als Bergführer und kann sich keinen schöneren Beruf vorstellen. “Das Bergsteigen ist für mich weit mehr als ein Hobby. Es ist mein Leben, meine Leidenschaft, stets präsent. Es erfüllt und fordert mich wie keine andere Tätigkeit. Ich liebe die Elemente: das Eis, den Wind, den Schnee. Ich liebe die Ausgesetzheit, das Drausensein, das Abenteuer. Ich schätze die Freunschaft, deren Wesen und unmittelbare Nähe mir am Berg so intensiv begegnet. In dem mit höchster Konzentration ausgeführten Kletterzug, mit dem Wissen um die Konsequenz eines Fehlers, entdecke ich immer wieder eine Herausforderung, deren Annahme nicht mehr und nicht weniger bedeutet als – zu leben”. www.straight-to-the-top.eu


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Nuptse 7861 m

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Der Nuptse bildet gemeinsam mit Lhotse und Mt. Everest ein gigantisches Hufeisen. Die meisten Teile dieses Hufeisens wurden bisher bestiegen, einzelne Abschnitte jedoch noch nicht. Einer davon ist der ca. 3,5 km lange Ostgrat zum Hauptgipfel des Nuptse. Er trägt zahlreiche kleinere Gipfel, wovon die prominenteren (in Ost-West-Richtung ab Nuptse-Lhotse Sattel 7556 m) die folgenden Höhenkodierungen tragen:

                     Nuptse Shar  III 7695 m (Shar = Ost)
                     Nuptse Shar II 7776 m
                     Nuptse Shar I 7804 m
                     Nuptse II 7827 m

Lediglich ein weiterer weniger prominenter Punkt im Ostgrat, der Punkt 7726, wurde einmal von Valerie Babanov und Yuri Koshelenko berührt, nachdem sie als erste den sogenannten „Diamond-Pillar“in seiner ganzen Länge durchstiegen hatten.

Erstmals bestiegen wurde der Nuptse Hauptgipfel durch eine britische Expedition unter der Leitung von Sir Christian Bonington. Am 16. Mai 1961 erreichten Dennis Davis and Sherpa Tashi über den zentralen Südpfeiler den Gipfel. Einen Tag später konnte die Besteigung durch Chris Bonington selbst sowie Les Brown, James Swallow und Sherpa Pemba wiederholt werden.

Die zweite Route zum Hauptgipfel und gleichzeitig die dritte Besteigung gelang am 19. Oktober 1979einem kleinen Team um Doug Scott. Im Alpinstil aus dem Western Cwm über den markanten Nordpfeiler kommend gelangten der Franzose Georges Bettembourg und die Engländer Alan Rouse, Brian Hall und Doug Scott nach zwei Biwaks zum höchsten Punkt.

Erst im Herbst 1996 erfolgte die insgesamt vierte Besteigung des Nuptse über die Scott-Route. In einem Tag im Auf- und Abstieg ab ihrem Hochlager am Pfeilerfuß auf ca. 6800 m gelangten Axel Schlönvogt und Ralf Dujmovits ohne weiteres Biwak zum Gipfel.

Die letzte und bisher nur fünfte Besteigung des Nuptse Hauptgipfels gelang den argentinischen Brüdern Willi und Demian Benegas. Über eine steile Route rechts des Nordpfeilers stiegen sie im Frühjahr 2003 mit 5 Biwaks zum Gipfel.

Irrtümlicherweise wird der Nuptse Nordwest-Gipfel (oder Nuptse Nup II (Nup = West)) oft als vermeintlicher „Nuptse-Gipfel“ verstanden. Besonders vom höchsten Punkt des 5000er-Trekking-Gipfels “Kala Patar” erscheint der Nuptse-NW-Grat als DIE Himmelsleiter schlechthin. Erstmals in seiner ganzen Länge bestiegen wurde der Grat 1984 von einer französischen Expedition unter der Leitung von Raymond Renaud. Die zweite Besteigung des Nuptse NW-Gipfels gelang einer Expedition um Ralf Dujmovits Anfang November 1989.

Eine weitere Besteigung des NW-Gipfels gelang im Oktober 1997 den Slowenen Janez Jeglic und seinem Landsmann Tomaz Humar. Nach der Durchsteigung der 2500 m hohen Westwand erreichte Humar bei aufkommendem Sturm 15 Minuten nach Jeglic den Gipfel. Jeglic’s Spuren am Gipfelgrat endeten dort aber abrupt – offensichtlich war er vom Sturm vom Grat geblasen worden. Humar stieg unter schwierigen Verhältnissen die Route solo wieder ab – Wintereis und Felskletterei im jeweils 5. Grad musste er mit 50 Meter verbleibendem Seil bewältigen.

Der Grat zwischen NW-Gipfel über den 7784 m hohen Nuptse Nup I zum Hauptgipfel wurde wie der Nuptse-Ostgrat noch nie begangen.

Während der Nuptse NW-Gipfel dramatisch steil nach Norden ins Western Cwm, nach Westen zum Khumbu-Gletscher oder über die 5 km breite Südwand abfällt, beträgt die Schartentiefe nach Osten zwischen Lhotse und Nuptse nur 305 m (= Topographische Prominenz zwischen Nuptse-Lhotse Sattel 7556 m zum Hauptgipfel 7861 m).


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TV Hinweis für 26. und 27. Januar 2012 (Do+Fr): 2-teilige Dokumentation auf Servus TV

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Teil 1: Grenzgang in Fels und Eis
Sendetermine: 26. Januar 20:15 | 27. Januar 10:50

Teil 2: Angekommen
Sendetermine: 27. Januar 20:15 | 28. Januar 00:15 | 29. Jänner 8:35 Uhr

Talk im Hangar-7 : 26. Januar 2012  21.15 Uhr
Thema: Gipfelglück und Höhenrausch – Wo liegen die Grenzen?



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Bühl im Dezember 2011

 

Liebe Freunde,

seit unserer Rückkehr von fast 7 Wochen Trekking in Nepal ist die Zeit wieder sehr schnell verflogen.

Für Ralf und mich war dieses Jahr schon ein ganz besonderes und ich sag` jeden Tag “Danke”, dass alles so positiv verlaufen ist.

Nun sind wir schon am planen für ein nächstes schönes, bergsteigerisches Ziel …. die Träume enden wahrscheinlich nie…:-)

Euch allen wünsche ich wunderschöne Weihnachtstage, für das Neue Jahr viel Glück, eine freudvolle Zeit wo auch immer ihr seid und DANKE, dass ihr so oft bei mir seid.

Viele liebe Grüße

Gerlinde

 

Ps. Herzlichen Dank für die vielen Zuschriften und E-Mails und bitte seid mir nicht böse, wenn ich nicht alle zeitnah beantworten kann.


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